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Es gibt auch neben Anna Netrebko gute Gründe, die Wiederaufnahme der "Anna Bolena" im Zürcher Opernhaus zu besuchen. Einer davon heisst Luca Pisaroni.

Ein Schriftsteller ohne Kitschdetektor würde einen fiktiven Sänger vielleicht irgendwo in Venezuela auf die Welt kommen lassen. Der Vater wäre, sagen wir, Automechaniker, die Mutter Lehrerin und der Grossvater ein Opernfan. Die Familie würde dann in die Heimat der Mutter übersiedeln: nach Busseto, in jene italienische Kleinstadt, in der einst Verdi gelebt und gelitten hat. Mit elf hört der Bub eine «Aida» in der Arena von Verona und will nun Opernsänger werden (im Fussball ist er sowieso schlecht, der andere italienische Traum kommt also nicht infrage für ihn).

- Tagesanzeiger

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Don Giovanni / Leporello

MAY 6, 9, 12, 14, 17, 19, 28, 31 JUN 3, 6

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JUN 18

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22 July 2014

Die Presse

Pisaroni: Leporello ist eine der besten Opernrollen

Pisaroni: Leporello ist eine der besten Opernrollen

Luca Pisaroni singt in der „Don Giovanni“ - Premiere der Salzburger Festspiele den Diener des Titelhelden. Der italienische Bassbariton erzählt über seine Liebe zu Mozarts Figuren.

Ich glaube, er liebt Don Giovanni.“ So charakterisiert Luca Pisaroni Leporello, jene Figur, die er heuer auf der Salzburger Festspielbühne verkörpern wird: „Viele fragen mich: Warum bleibt denn Leporello bis zum bitteren Ende an der Seite dieses Wüstlings? Ich denke: Leporello braucht Don Giovanni. Er ist seine Energiequelle. Mozart hat das so unvergleichlich in Töne gesetzt: Ein ganz einfacher Kerl führt dank seines Herrn ein aufregendes Leben!“

Mozart stellt in Luca Pisaronis Opernleben eine Konstante dar, die reiche Erfahrungen bereithält. Im „Figaro“ singt er sowohl den Titelhelden als auch den Grafen. „Figaro habe ich sicher über 100-mal gesungen. Dann hat Huston angefragt, ob ich nicht einmal den Grafen singen würde. Ich war nicht überzeugt, denn Figaro ist natürlich die Traumpartie; also jedenfalls, bis man den Grafen gesungen hat.“

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